Fundstück: Die Meinungsvielfalt bei Erstellung der Empfehlungen an die Wirtschaftspolitik beerdigt

Nicht das es innerhalb der letzten Jahre in Frage gestanden hätte das nicht nur die Politik als ganzes sondern insbesondere auch die Wirtschaftspolitik sagen wir „einseitig“ beleuchtet wird. Nein, das ist glaube ich vielen klar.

Aber ein gewisser Herr Brüderle (FDP) hat nun das ganze weiter auf Linie gebracht und für die nächsten Jahre festgezurrt. Da erinnere ich mich immer wieder an Dinge wie den Hamburger Appell welchen um die 250 deutsche Ökonomen unterzeichnet haben. Mein Lieblingszitat daraus: „“Dazu kommt, dass alle erwirtschafteten Einkommen, Lohneinkommen genauso wie Gewinneinkommen, Nachfragewirkungen entfalten; selbst Ersparnisse finanzieren stets die Nachfrage eines Kreditnehmers.“

Es ist nicht nur die Frage ob man einen Kredit erhält, nicht?

Und so sitzt die Politik nun fest – so fest wie ein großer Teil der Lehre in den Wirtschaftswissenschaften verkrustet und nur rein opportunistisch bzw. mit viel Druck der Realität zu kurzzeitigenund revidierbaren  Zugeständnissen bereit. Wohlan FDP , CDU und Deutschland – mit Vollgas also weiter so wie bisher und gegen die Wand. Das wäre sicher gefühlt gar nicht sonderlich tragisch wenn man sie nicht vor sich sehen würde. Insofern bitte ich meine Leser gleich für meinen ersten Blogeintrag um Entschuldigung.

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