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Pausenkritik – Kabinett Merkel vor der Halbzeit

Vorwort: Achtung, dieser Artikel kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und Sardonismus enthalten. Leser mit einer Allergie gegen diese Arten sprachlicher Zerrbilder oder Leser mit fehlendem Ironie-Detektor sollten nicht weiterlesen. Es ist gute Sitte im kulturellen Feuilleton bei besonderen Theaterstücken zur Pause eine Kurzkritik zu veröffentlichen, bei der sowohl das dramaturgische Konzept als auch die schauspielerische … Weiterlesen

Wie groß ist der griechische Abwertungsdruck – wie (un)sinnig sind liberale MwSt-Umschichtungen

Die üblichen Wirtschaftliberalen und -weisen sagen ja häufig eines: Wachstum geht nur über den Export. Und was sie auch noch gerne hätten ist eine Verlagerung der Lohnnebenkosten in den Arbeitnehmer-Bereich oder (wahlweise) auch schon einmal in die MwSt. Damit wäre man – und das ist das ewige Ziel der liberalen – noch „konkurrenzfähiger“ als andere … Weiterlesen

Eurokrise – Ein politischer Offenbarungseid

Selten hat man eine Bundesregierung so ziellos und widersprüchlich agieren – oder besser reagieren – sehen. Man wird den Verdacht nicht los, dass unser schwarzgelder Bundesfinanzminister im Moment eher im Blindflug durch die Eurokrise rollt schlittert. Erst ist der Eurorettungsfallschirm ganz prima, dann will man jetzt plötzlich diesen nicht mehr ausweiten. Auch fand man die … Weiterlesen

Tyler Cowen (das Ende des Wachstums) im Handelsblatt vs ….

Nachdem im Blogeintrag davor sich Krugman mit dem Wall Street Journal bzw. letzteres mit dem Keynesianismus abgerechnet hat nun ein weiteres „Fernduell“ (welche allerdings nichts davon wissen). Tyler Cowen, seines Zeichens ein „Theoretiker des Stillstandes“, wird im Handesblatt behandelt. Seine These ist das wir auf hohem technischen Plateau leben würden und das bis zur KI … Weiterlesen

wenn Krugman und das Wall Street Journal sich bekriegen

Das sind schon harte Worte und vor allem Behauptungen welche da hin- und her geworfen werden. Auf der Seite das WSJ mit Moore welche den liberal/klassischen Mainstream Marke Adam Smith zu vertreten und auf neuere Theorien wie den Keynesianismus als untauglich zu schimpfen scheint, auf der anderen u.a. Paul Krugman. Dabei möchte man Beide Seiten … Weiterlesen

„Herdentrieb“ auf Abwegen – BGE

Oh je. Selten einen fachlich und nach Fakten so schwachen Artikel im ansonsten geschätzten „Herdentrieb“ bei der Zeit zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen gelesen. Vielleicht hätte man einmal – wenn man schon Milton Friedmann erwähnt – auch dessen Großversuch (SIME-DIME) inkl. Ergebnisse erwähnen können. Das Resultat sah in Prozenten ausgedrückt wie folgt aus: Abgesehen davon ist … Weiterlesen

Der Zins, der Zins – Euro-Bonds, Zentralbanken, Schulden und die Keynesianer

0% Zentralbank-Zinsen sind toll. Oder auch nicht. Jedenfalls sind hohe Zinsen für hochverschuldete Länder schlecht. Oder auch nicht. Gleich hohe Zinsen für so unterschiedliche Länder wie Deutschland und Spanien sind besonders schlecht. Oder doch nicht? In jedem Fall sind hohe Zinsen für AA+ anstelle eines AAA-Landes USA unglaublich schlecht. Und Firmen? Wir waren doch bei … Weiterlesen

Immer etwas mehr als andere besitzen: der Mensch

Ich möchte ganz kurz auf einen Artikel des economist eingehen/wiedergeben bze. eine Studie mit dem Titel „Last Place Aversion: Evidence and Redistributive Implications“. Kurz zusammengefasst: Keiner von uns möchte der/die am wenigsten verdienendste (der „letzte“) sein. Das gilt sicher nicht nur für das Einkommen, sondern sicher auch für alle anderen Bereiche wie z.B. der Schule … Weiterlesen

Europa unter Führung der Tea Party des Herrn Rösler aus der 3%-Partei

Prinzipiell reicht eigentlich die Überschrift. Was jetzt kommt ist nur noch journalistisch ausformulierte Schelte und Tastendrücken wenn während des Kopfschüttelns die Buchstaben wieder einmal durch das Sichtfeld rauschen. „Wettbewerbsfähigkeitstests“, unter anderem durch „Flexibilität des Arbeitsmarktes“ gekennzeichnet. Ja, das hätten die liberalen gerne. Wenn sich die Deutschen schon nicht in Deutschland dazu bewegen lassen u.a. hire … Weiterlesen

USA und Deutschland – die Infrastrukturen der verschuldeten Steuer- und Kostensenker

Sparen, sparen, sparen. In den USA gelten 25% aller Brücken als defekt oder unbrauchbar. An der Spitze liegen dabei Massachusetts (56%), Pennsylvania (50%) und New York (Staat; 42%). Aufgelaufener Investitionsbedarf bzw. nur für die Sanierung(!) der Infrastruktur wird auf 2,2 Billionen veranschlagt. Am gravierendsden seien jedoch die Mängel bei Wasser- und Abwasserwegen. Die Stromausfälle der … Weiterlesen