Woher kommen die Renditen des Finanzmarktes ?

Eine spannende Fragestellung.

 

Wir alle sollen sparen – also grundsätzlich – und insbesondere auch für die Rente natürlich. Dieses Geld soll nachweislich und über viele Jahre mehr Geld einbringen, und zwar rd. 8% Wertzuwachs. Staaten mit alternden Gesellschaften benötigen dies so oder so wie uns der Herr Kooths vom IfW in Kiel berichtet und damit Leistungsbilanz-Überschüsse und Sparquoten von >5% p.a. rechtfertigt. Da jede Gesellschaft auf dem Globus altert benötigen dies also alle Staaten. Lassen wir mal beiseite, das wenn alle Länder sparen das nicht funktionieren kann und das zum kleinsten 1×1 der Ökonomie zählt…. mehr oder minder wie man gleich sehen wird.

Würde man also am 1.1. ein Stück Gold für 100 Euro erwerben es exakt 1 Jahre später für 102 Euro verkaufen hätte man 2 Euro Gewinn/Rendite. Angepeilt ist, so hätten das Zentralbanken und klassische Ökonomen gerne, aber auch etwas Inflation. Dann wäre diese Rendite z.T. oder völlig neutralisiert. Man würde bei angenommenen 2% Inflation 102 Euro mit einer realwirtschaftlichen Kaufkraft der 100 Euro des Jahres davor besitzen. Das fiktive Inflationsziel von 2% der Zentralbank entspricht ebenfalls der Beobachtung oder eher dem Wunsch der Ökonomen und der Politik die Realwirtschaft möge jährlich [mindestens] um diesen Wert wachsen.

Woher aber kommen dann diese 8% Versprechen von Politik, Ökonomen, Journalisten etc. hinsichtlich der Renditen aus dem Kapitalmarkt? Immerhin liegen die 6% über der Inflationsrate (von 2%) und damit über dem gewünschten (nicht dem tatsächlichen) realen Wirtschaftswachstum. Nun – zu einem hohen Prozentsatz aus der Beobachtung der Vergangenheit [Empirie], aus gegenseitigen Empfehlungen z.B. aus Richtung OECD, nicht jedoch aus dem was sich dahinter verbirgt. Leider. Jedenfalls scheint man davon auszugehen das sich die Kapitalmarkt-Renditen permanent und auch auf 40 Jahre und mehr hinaus weit über dem Zuwachs der Realwirtschaft bewegen werden. Und zwar sehr fest davon auszugehen, und zwar für jedes Land der Erde wohlgemerkt! Die OECD empfiehlt das ja jedem Land für die Altersvorsorge! Mit „weit darüber“ ist nicht weniger als das 4-fache der Rendite welche die Realwirtschaft (im Idealfall) auch leisten kann gemeint.

Woher?

Der Zugewinn kommt aus verschiedenen Quellen und insbesondere Wechselwirkungen. Diese sind hauptsächlich:

  • steigende Netto-Kreditaufnahmen
  • Wertzuwachs von Anlagevermögen I [als Resultat einer Hausse; Folge/Initial (und/oder) durch Kreditaufnahmen und Abfluss der Realwirtschaft]
  • Wertzuwachs von Anlagevermögen II [als Resultat höherer Beleihungsssummen durch Wertzuwachs von Anlagevermögen]
  • Wertzuwachs von Anlagevermögen III [selbstreferenziell als „Potentialgeld“; ähnlich II , der Unterschied wird später noch erklärt]
  • Netto-Abfluss aus der Realwirtschaft [initial und bei fallenden Kreditsummen]

Ausser dem ersten Punkt ist eine kleine, aber beachtenswerte Nebenwirkung der Vorgänge eine zunehmende Vermögensspreizung welche explizit nicht auf Einkommensunterschieden beruht sondern auf Vermögensbewertung. Zumindest in der ersten Runde.

Weil sich das für manche noch sehr technisch anhören dürfte mache ich einmal ein Beispiel aus der Realität wie das vor sich geht.

Mehrere große Pensionsfonds erhalten hohe Beträge von einem „Sparer“ (oder mehreren) aus dessen Einkommen oder (alternativ) erhält einen Kredit zu guten Konditionen. Mit diesem Geld gehen sie hin un erwerben Aktien und (bestehende) Immobilien. Die Preise für diese Anlagen („Assets“) steigen. Wurde es aus Krediten finanziert sind es „einseitige“ inflationäre Preise der Anlagen (=Asset-Preis-Inflation), wird es aus Ersparnissen finanziert erbringt es gleichzeitig eine Deflation der Realwirtschaft durch verringerten Konsum oder verringerte Investition. Nun steigen also u.a. Aktienkurse und Immobilienpreise. Das animiert weiterhin zum Erwerb von Immobilien und Aktien, da der Markt davon ausgeht das die Wertsteigerungen anhalten. Ein nachhaltiges „einzahlen“ in diesen Investment-Markt über längere Zeit z.B. über gleichbleibende Abflüsse von Einkommen anstatt in den Konsum in Pensionsfonds, stützt diesen Effekt. Das stimuliert die Kreditaufnahme und führt z.B. bei üblicherweise prozentual an Gebäudewerten festgemachten Obergrenzen für Beleihungen zu weiter steigenden Kreditsummen. Wenn ein Grundstück davor für 100.000EUR zu haben war, der Wert binnen 1 Jahr auf 110.000 EUR steigt kann der neue Käufer bei einer Beleihungs-Obergrenze von 60% mit einer Kreditbewilligung von bis zu 66.000 EUR rechnen. Im Jahr darauf kann man es u.U. schon mit über 70.000EUR beleihen und bauen oder eben wieder verkaufen. Es funktioniert kurz gesagt wie ein Wirtschaftsaufschwung in der Realwirtschaft auch.

Früher hat man Geld gespart, auf die Bank gelegt und die Bank hat dieses Geld an Firmen weiterverliehen um z.B. Investitionsgüter zu erschaffen. Dies hat bereits direkt mehr Wirtschaftswachstumgeführt und in der Folge lief das im Gleichklang, wobei die Firma den Sparer und den Zins aus dem erwarteten Mehrertrag begleicht. Sozusagen I=S [in etwaals  Investition=Sparen vorzustellen]…. Finanzkapital in Realkapital umgewandelt. Bei Krediten wäre es ähnlich, nur das der Sparvorgang heutzutage nicht mehr notwendig ist, da die Banken das Geld für jeden Kredit aus sich heraus erzeugen können. So lange als tatsächlich „I=S“ gilt ist es ein positives Summenspiel welches steigendes BIP zur Folge hat mit eindeutiger Verknüpfung zur Realwirtschaft. Wird das Geld jedoch nicht „gespart“ im passiven Sinne sondern „angelegt“ und gleichzeitig steigt dieser Wert des „sparens“ über den der realwirtschftlichen Investition kommen wir zu obiger Folgerechnung.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit so geschehen Ende 70er/Anfang 80er beginnend in den USA mit der Umstellung der dortigen Pensionsfonds welche zu einer Hausse bis mindestens in das Jahr 2000, bzw. letztlich bis danach führte. Diedurch Ökonomen  geforderte gestreckte Umstellung auf eine Anlagefinanzierte Rente in Deutschland bietet das gleiche Folge-Szenario wie in den USA an.

Für die Erklärung der selbstreferenzielle Vermehrung betrachten wir uns noch einmal „Geld“. Einmal angenommen man besitzt selbst ein Haus und 20 Nachbarn der Strasse ebenso oder Aktien jeweils im Wert von 100.000 EUR, dann stellt dies kein „Geld“ dar sondern Vermögen. Monetarismus und Keynesianismustrennen trennen liquides „Geld“ welches keinen Ertrag erbringt und nicht liquides „Finanzvermögen“ welches einen Ertrag erbringt. Heutzutage erscheint das etwas archaisch und nicht mehr relevant. Man kann via Börse sehr schnell immobilienanteile gegen Firmenanteile tauschen. Damit ist „Geldmenge“ nicht mehr die alleinige Größe dafür, Vermögen gilt als Substitut, als Potentialgeld. Nehmen wir nun dies in den Hinterkopf und lösen die zuvor über I=S genannte Verknüpfung zur Realwirtschaft auf, dann spielt es noch eine Rolle „wie schnell“ man Investitionsgüter gegeneinander tauscht. Wie in dem obigen Beispiel mit der Immobilie als Beleihungsobjekt steigt dann mit steigenden Werten die Höhe des sich in „Umlauf“ befindlichen Potentialgeldes zusätzlich an. Damit hat man schon mindestens 3 Werte: Geldmenge, Potentialgeldmenge und Transaktionsgeschwindigkeit innerhalb der Assets [„Netto-Geschwindigkeit“]. Das kann man sich in etwa so vorstellen als wenn man dem nächsten Nachbarn zuruft: „ich kaufe Deine Anlageform für 105.000“ und dieser macht dies mit dem nächsten Nachbarn ebenso etc.. Am Ende ist jedes Potentialgeld (jedes Vermögen der 20 Nachbarn) um 5000 Euro mehr Wert (=+100.000 EUR insgesamt) ohne jedoch einen Kredit dafür benötigt zu haben, denn am Ende des Tages ist die Kreditsumme null bei hohem Transaktionsvolumen.

 

Wobei dies noch keine Spekulation, keine Blase ist. Ob auf diesem Wege oder über einen neuen Kredit oder „erspartem“ – das unbebaute 21ste Grundtück in der Strasse ist ebenfalls mehr Wert, obwohl es nie verkauft wurde. Es wird im Zuge dessen womöglich bebaut, ein realwirtschaftliches Abfallprodukt des Finanzmarktes.

Spätestens hier wird jedoch immer deutlicher, das aus beieinander liegenden I und S als messbare Werte und realwirtschaftlicher Schnittstelle nichts mehr wird. Ob aus Erspartem oder aus neuen Krediten – es ist noch nichts darüber ausgesagt ob „Geld“ für realwirtschaftliches verwendet wird. Es dient jenachdem der „Vermögensmehrung“ im Sinne der „Vermögens-Wert-Mehrung“ als Selbstzweck um der realwirtschaftlichen Inflation welche unterhalb von 2% liegt zu entkommen.

Als Maßgabe auch der inzw. für Anfang/Mitte 20er-Jahre angekündigten Pensionsfond-Pleiten [oder starken Zahlungskürzungen] in den USA gelten 7-8% Zugewinn.

 

Vulgo: diese Zugewinne – auch für Rentenpläne – sind sowohl selbsterzeugend als auch selbsterhaltend. Erst wenn man laufend mehr hinein steckt kommt auch laufend mehr heraus. Die Dauer der letzten Hausse in den USA wird mit 18 Jahren angegeben. Denn irgendwann – man ahnt es – kommt tatsächlich der Punkt an welchem sich Einzahlungen aus Erspartem (als % des BIP)  sich den Auszahlungen annähert. Zudem hat man als Unbekannte nicht im Griff ob sich Blasen bilden da steigende Summen radikalen Geldes im Verhältnis zur Realwirtschaft Anlageformen sucht. Um die Renditen zu halten kann man Geld in das Finanzsystem drücken um es zu stützen. Das hat man mit den ganzen QEs gemacht. Zudem hat man die Minusbeträge aus den offenen wie verdeckten Spekulationen bzw. schlicht fallenden Asset-Preisen [und damit folgerichtig „faulen Krediten“] den Staaten aufgebürdet. Die Schulden halten also die Staaten, die Guthaben die Banken.

 

Gesucht damit: derjenige [Staat] welcher für die nächsten 20 Jahre Hausse sorgt und den Startschuss gibt. Ansonsten werden viele Pensionsfonds welche z.B. rund um die Welt der Aufforderung der OECD und entsprechender Ökonomen folgen Pleite gehen. Nachhaltig ist dies natürlich nicht und ein „Endzeit-Szenario“ droht, wenn auch nicht in den nächsten paar Jahren. Und so ist im übrigen – falls dies jemanden wunder sollte – auch die Schizophrenie zu erklären weshalb Deutschland mal zu mehr und mal zu weniger sparen aufgefordert wird. „Sparen“ (z.B. im Sinne eines Leistungsbilanzüberschusses) ist nicht gleich „sparen“. Wir sollen mehr konsumieren und bauen und mehr „sparen“. Mit dem ersteren ist das aufnehmen von Krediten für Investitionen gemeint [um die Aussenhandelsbilanz auszugleichen], mit letzterem das andere „sparen“ im Sinne von „anlegen“.

 

Und mit diesem Wissen kann man sich manche – sehr viele – Beiträge von Ökonomen und Journalisten in dabei schon honorig geltenden Blättern wie der FAZ oder der ZEIT und anderen ansehen, gerade auch in Bezug auf die Rentendebatte. Da wundern einen Niedrigzinsen ebensowenig wie schleppende Konjunktur. Bezüglich der Rente kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Selbst gut gemeintes und richtiges – nehmen wir einmal die „ZEIT“ …

„Auch bei der Rente ist es klug, nicht nur auf eine bestimmte Art vorzusorgen . Denn alle Rentenansprüche – ob kapitalgedeckt oder umlagefinanziert – sind Ansprüche an die Wertschöpfung in der Zukunft und somit zwingend mit Risiken behaftet.“

… wird schon einen Satz später konterkariert:

„Was auf jeden Fall als Reform sinnvoll ist, ist eine nur begrenzte Anrechnung privater Renten bei der Grundrente….Nur so lohnt sich auch für Geringverdiener private Altersvorsorge.“

Gefordert wird das sich Geringstverdiener deren Rente nicht ausreicht jetzt realwirtschaftlichen Konsum „sparen“ sollen. Gelockt wir er damit das ausschliesslich diese Riester-Rente nicht auf das Alters-Hartz durch den Staat angerechnet wird, während die Regel-Altersrente voll abgezogen wird. Begründet häufig damit, das ja „die Jungen sonst zahlen müssen“ später. Aber da gehen wir noch einmal ein Stück zurück. Verteilen kann und sollte man nur das was „die Jugend“ in der Zukunft an Waren und Dienstleistungen erzeugt. Alterung ist kein Argument denn alle Gesellschaften/Staaten haben das gleiche Problem. Einen Sinn macht es also nicht – jetzt Konsum zurückzuhalten. Es führt jetzt zu schleppenderer Wirtschaft …. und später, ja wozu? Der Geringstverdiener hätte (einmal das Endzeitszenario ausgeblendet) mehr Vermögensanteile. Die veräussert er…. an die nächsten „Sparer“ aus der Geringstverdiener-Klasse, zu einem höheren Preis selbstverständlich. Und ein Teil zahlt der „Junge“ sofort – z.B. über den Mietpreis.

Nun überlegen wir also noch was obige Ausführungen zu Renditen grundsätzlich für Auswirkungen haben unter der Prämisse das der Output der Volkswirtschaft später fix ist und wir uns durch die dort ebenfalls alternde Gesellschaft bei anderen Staaten auch nicht mehr bedienen können als diese bei uns. Die logische Konsequenz ist Vermögensspreizung. Ältere (und insbesondere auch wohlhabendere) werden immer mehr Vermögen halten. Nicht aus Einkommensgründen sondern aus obigen Gründen der einkommensunabhängigen Finanzanlage-Entwicklung. Und… was Geringstverdiener angeht wird sowohl jetzt als auch später weniger konsumiert (= realer Einkommensverlust und BIP-Verlust). Das erscheint nicht so ganz intelligent.

Und schlussendlich noch die Überlegung was geschieht wenn man kein Geld mehr hinein pumpt (über weitere Schulden). Es führt zu einem stecken bleiben der Wirtschaft bis hin (im worst case) zu einem Zusammenbruch. Es sei denn es werden fiskalisch Weichen für andere Einkommensstrukturen geschaffen. Pumpt man weiter Geld hinein bricht es später zusammen, pumpt man keines hinein bricht es früher ein. Der „Stall“ an welchem nichts mehr geht kann man im übrigen auch gut mit anderen Mitteln erreichen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe wäre das Vollgeld solch eines. Die Vorbedingung vieler möglichen Alternativen zum jetzigen ist, das das fiskalische stimmt. Es ist mitnichten so das es hinterher stimmiger wird wenn man sich des Schuldgeld-Systemes entledigt hat. Das „Einkreisen“ der Problematik mit höheren Bankauflagen wie Eigenkapitalregeln etc. führt evtl. zur Begrenzung von Kreditexzessen und Blasen. Im gleichen Maße führt es aber auch dazu das die politischen Anforderungen steigen. Was es bedeutet sich auf die Politik verlassen zu müssen vermag man sich selbst vorstellen. Womöglich verdienen Banken weniger daran – kein Verlust wenn man bedenkt das diese in den USA beispielsweise bis zu 40% des Anteils an den Unternehmensgewinnen gehalten haben [1,2].

Andere Alternativen sind Helikoptergeld oder weiter auflaufendes Verschulden der Staaten. Beides Optionen welche um die Abgaben/Steuern herumzugehen versuchen, vielleicht aus der fatalistischen Erkenntnis heraus das sich Politiker und Bürger nicht bewegen werden. Oder mangelnde Erkenntnis oder Bereitschaft seitens Ökonomen als solches [ ? das aktuelle ist angenehm, andere Besteuerung nicht] – aber das wären natürlich Beides böswillige Unterstellungen.

 

Natürlich gibt es Optionen. Theoretisch – man frage mich. Eher werden wir jedoch sehen das es so weiter läuft bis es irgendwann ein neues Bretton Woods geben wird. In 18 Jahren vielleicht.

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  2. […] einer Betrachtungen der Herkunft der Renditen des Finanzmarktes kann man zu weiteren Schlussfolgerungen kommen. Wenn nämlich diese Renditen aus […]



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